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  • Meinem Vaterland, der Republik Polen, treu sein

     

  • 2007

  • Jerzy Kawalerowicz ist tot

    Er galt als Begründer des modernen polnischen Kinos und feierte mit monumentalen Historienfilmen internationale Erfolge. Jetzt ist der polnische Regisseur Jerzy Kawalerowicz im Alter von 85 Jahren verstorben.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte Kawalerowicz zu den Mitbegründern der polnischen Filmkunst. Seit 1956 leitete er die einflussreiche Produktionsfirma Kadr, in der Größen des polnischen Kinos wie Andrzej Wajda, Andrzej Munk und Kazimierz Kutz mitwirkten.

    Kawalerowicz wurde 1922 in Gwoździec im polnischen Ostgalizien geboren. Zunächst wollte er Maler werden, entschloss sich dann jedoch am Krakauer Filminstitut und der Film- und Theaterakademie in Lodz zu studieren.

    Insgesamt führte Kawalerowicz Regie bei 17 Spielfilmen, die bei den Filmfestivals in Cannes, Venedig und Berlin ausgezeichnet wurden. International beachtet wurde Kawalerowicz' Arbeit erstmals 1955 mit dem Film "Cień" ("Der Schatten"). Als sein bedeutendstes Werk gilt "Matka Joanna od Aniołów" ("Mutter Johanna von den Engeln", 1961) das in Cannes mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Der Film thematisiert die Liebe zwischen einem Priester und einer Nonne im 17. Jahrhundert und entschied sich gegen die strikten Regeln der Institution Kirche - und für eine aufgeklärte Haltung. Der 1965 gedrehte "Faraon" nach Bolesław Prus' Roman "Pharao" nahm sich ebenfalls eines historischen Stoffes an. Der Monumentalfilm verarbeitet allegorisch die zaristische Unterjochung des polnischen Volkes und wurde für einen Oscar nominiert.

    Die folgenden Jahrzehnte drehte Kawalerowicz allerdings kaum noch selbst, sondern arbeitete in der Kulturadministration. 1985 wurde er für vier Jahre Abgeordneter im Sejm, dem polnischen Parlament, von 1986 bis 1990 gehörte er auch dem Nationalen Kulturrat an. Erst 1990 machte Kawalerowicz wieder als Regisseur von sich Reden: Er verfilmte "Bronsteins Kinder", den berühmten Roman von Jureck Becker.

    Mit einer Neuverfilmung von "Quo Vadis" kehrte er schließlich 2001 zum Monumentalfilm zurück. Der Film wurde im Beisein von Papst Johannes Paul II. in Rom uraufgeführt. Die 18 Millionen teure Produktion gilt als teuerster polnischer Film aller Zeiten.

    tdo/dpa

    Ausgezeichnet als eines der schönsten Bücher 2007:

    Aurith - Urad. Zwei Dörfer an der Oder/Dwie wioski nad Odrą

    Die Jury der Stiftung Buchkunst hat das von anschlaege.de gestaltete und vom Deutschen Kulturforum östliches Europa herausgegebene Buch mit einer Anerkennung ausgezeichnet: Es darf sich eines der schönsten deutschen Bücher 2007 nennen.

    Das Buch ist eine Nahaufnahme zweier Grenzdörfer. Aurith liegt an der Oder. Urad gegenüber, keine hundert Meter entfernt. Man sieht die Dächer, die Hunde bellen gemeinsam. Einst verband hier eine Fähre die zwei Hälften eines Dorfes, dann wurde der Fluss Staatsgrenze zwischen Deutschland und Polen. Heute versucht man, auf beiden Ufern zurechtzukommen - ob mit Saisonarbeit, Schmuggel oder Ich-AG.

    Das Buch erzählt vom Alltag zweier Welten, die sich ebenso fremd wie ähnlich sind. Auf Augenhöhe. Man kann es - jeweils auf Polnisch und Deutsch - von zwei Seiten lesen. Beginnt man in Aurith, erfährt man von der Neugründung des Dorfes aus Kriegsruinen, von den Herausforderungen seit 1990, der Oderflut, vom Grenzschutz, von Flüchtlingen die über den Fluss kommen. Dreht man das Buch herum, sieht man die Welt aus den Augen derer, die in Urad leben. Sie erzählen, wie sie sich ein verlassenes Dorf zur Heimat gemacht haben, vom Widerstand gegen die Kollektivierung, vom Hochwasser, das sie verschonte, von den Schwierigkeiten über die Runden zu kommen, vom Schmuggel, der einigen von ihnen die Existenz sichert. In der Mitte des Buches, zwischen den Dörfern, fließt die Oder.

    Das Buch entstand als Zusammenarbeit von anschlaege.de (Fotografie und Gestaltung) mit der Journalistin Tina Veihelmann (Text). Grundlage des Buches war eine 2003 begonnene Recherche über eine Zeitraum von fast drei Jahren in den beiden Dörfern, zwischen denen es bis 2004 kaum Kontakt gab. Die gesammelten Geschichten und Bilder waren Grundlage für das jetzt ausgezeichnete Buch, das, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung und der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, 2007 im Verlag des Deutschen Kulturforums östliches Europa veröffentlicht wurde.

    Zu den Gestaltern/Autoren:
    anschlaege.de wurde 2002 von Axel Watzke, Christian Lagé und Steffen Schuhmann gegründet. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Kommunikation, Design und »Phorschung«. Bekannt wurde anschlaege.de mit überraschenden Ansätzen zur Umnutzung von Plattenbauten und unkonventionellen Kommunikationskonzepten.

    Tina Veihelmann ist Kulturredakteurin der Wochenzeitung Freitag. Für die Reportage Zwei Ufer einer Flusses - eine Auskoppelung aus dem Buch Aurith - Urad. Zwei Dörfer an der Oder/Dwie wioski nad Odrą - erhielt sie 2007 den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis.

    Aurith - Urad. Zwei Dörfer an der Oder/Dwie wioski nad Odrą. Deutsch-polnischer Text-Bildband von Tina Veihelmann (Text) und anschlaege.de (Fotografie und Gestaltung). 248 Seiten, Broschur, zahlr. farbige und S.-W.- Fotos. € [D] 9,80/PLN 30,-. ISBN-13: 978-3-936168-38-9. Der Titel kann im Buchhandel oder direkt beim Deutschen Kulturforum bestellt werden.

    Weitere Informationen:
    Ariane Afsari
    Deutsches Kulturforum östliches Europa
    T. 0331 /20098-38
    afsari@kulturforum.info
    http://www.kulturforum.info/php/x.php4?x=1013721

    Fest zur Schengenraumerweiterung auf der deutsch-polnischen Grenze

     

    Die Schengenraumerweiterung wurde am 20. und 21. Dezember 2007 in mehreren Grenzübergängen gefeiert. Als das zentrale Fest wurde die offizielle Eröffnung der Grenze vorausgesehen, an der Polens Ministerpräsident D. Tusk, Bundeskanzlerin A. Merkel, Portugals Ministerpräsident J. Sokrates und ein Vertreter des Europäischen Parlaments teilnahmen (am 21.12.2007, Grenzübergang Zittau-Porajów). Polens Ministerpräsident D. Tusk und Tschechens Ministerpräsident M. Topolanek eröffneten auch zusammen mit dem Vorsitzenden des Europäischen Parlaments J. M. Barosso symbolisch die polnisch-tschechische Grenze  (am 21.12.2007, Grenzübergang Hradek nad Nisou-Porajów). An den zentralen Feiern nahm Polens Botschafter in Berlin M. Prawda teil.

    Andere Feier:

    - Am 20.12.2007 trafen am Grenzübergang Schwedt-Krajnik Dolny Marschall von Woiwotschaft Zachodniopomorskie N. Obrycki und Ministerpräsident von Brandenburg sowohl die beiden Bürgermeister aus Chojna und Gryfino zusammen. Am Feier nahm die Stellvertretende Leiterin der Botschaft der Republik Polen in Berlin A. Walter-Drop teil.

    - Am 20.12.2007 am Grenzübergangeröffnung Frankfurt (Oder)-Świecko eröffneten Polens und Deutschlands Innenminister G. Schetyna und W. Schäuble das deutsch-polnische Zentrum der Zusammenarbeit der Polizei. Am Feier nahmen polnischer Botschafter in Berlin M. Prawda, der Leiter der Konsularabteilung der Botschaft B.Dubiński und Verbindungsbeamter des polnischen Grenzschutzes in Berlin R. Szczepura teil.

    - Am 20.12.2007 am Grenzübergangeröffnung Linken-Lubieszyn nahmen Marschall von Woiwotschaft Zachodniopomorskie N. Obrycki, Präsident der Stadt Szczecin P. Krzystek und Innenminister von Mecklemburg-Vorpommern L. Caffier teil. Die polnische Botschaft in Berlin vertrat Presseattache M. Bartczak.

    - Am 20.12.2007 wurde Grenzübergang Ahlbeck-Świnoujście durch die Vertreter des Woiwotschaftamtes Zachodniopomorskie, Stadtpräsident von Świnoujście J. Żmurkiewicz und durch den Innenminister von Mecklemburg-Vorpommern L. Caffier eröffnet. Die polnische Botschaft in Berlin vertrat Konsul P. Golema.

    - Am 20.12.2007 organisierte die Woiwotschaft Lubuskie Grenzübergangeröffnung Frankfurt (Oder)- Świecko. An der Eröffnung nahm unter anderen Woiwode H.Hatka teil. Die polnische Botschaft in Berlin vertraten Botschaftsrat L. Rejniewicz und Konsul M. Rejniewicz.

    - Am 21.12.2007 nahmen an der Grenzübergangeröffnung Guben-Gubin Innenministerin von Brandenburg J. Schönbohm und die Vertreter der Stadtführung von Krosno Odrzańskie teil. Die polnische Botschaft in Berlin vertrat Botschaftsrat S. Kramarz.

    11. Deutsch-Polnischer Journalistenpreis

    Ab sofort können sich deutsche und polnische Journalisten von Presse, Hörfunk und Fernsehen um den 11. Deutsch-Polnischen Journalistenpreis 2008 bewerben.

    Neu ist die Aufnahme des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises in das Programm der 1. Deutsch-Polnischen Medientage, was dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung der Robert-Bosch-Stiftung und der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit möglich ist.  Für die Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Presse wird jeweils ein Preisgeld von 5.000 Euro ausgelobt, es liegt doppelt so hoch wie bisher.
    Die festliche Verleihung der Preise für die besten journalistischen Beiträge findet im Rahmen der 1. Deutsch-Polnischen Medientage vom 18. bis 19. Juni 2008 in Potsdam statt. Gastgeber ist das Land Brandenburg.

    Die eingereichten Veröffentlichungen sollen dazu beitragen, das Wissen von Deutschen und Polen übereinander zu erweitern, das gegenseitige Verständnis in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft zu verbessern, das Alltagsleben auf beiden Seiten dem jeweiligen Nachbarn näher zu bringen und das Zusammenleben in der Europäischen Union zu fördern.

    Bewerben können sich deutsch- und polnischsprachige Journalisten, Sender und Verlage aus Deutschland und Polen mit Beiträgen und Sendungen aus Hörfunk, Fernsehen oder Presse, die vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 veröffentlicht wurden. Jeder Journalist kann nur einen Beitrag einsenden. Für Sender und Verlage gilt pro Sparte maximal ein Beitrag.

    Einsendeschluss ist der 15. Januar 2008. Die detaillierten Teilnahmebedingungen finden Sie unter: http://www.medientage.org/ oder unter http://www.deutsch-polnischer-journalistenpreis.de/ . Eine Jury aus unabhängigen Experten und Vertretern der beteiligten Institutionen wählt die besten Beiträge aus.

    Der  Deutsch-Polnische Journalistenpreis wird jährlich seit 1997 vergeben. Der Preis wurde bislang von den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und dem Freistaat Sachsen sowie den drei Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land und Niederschlesien allein getragen. Sie wechseln sich jährlich in der Rolle des Gastgebers ab.

    Kontakte:
    Barbara Owsiak                       
    Beauftragte für die Deutsch-Polnischen Medientage, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, ul. Zielna 37, PL 00-108 Warszawa   
    Telefon: +48 (22) 338 67 97, Telefax: +48 (22) 338 62 01   
    E-Mail: barbara.owsiak@fwpn.org.pl

    Manfred Krohe
    Staatskanzlei Brandenburg, Geschäftsstelle Deutsch-Polnischer Journalistenpreis,
    Presse- und Informationsamt, Heinrich-Mann-Allee 107, D-14473 Potsdam
    Telefon: +49 (0331) 866 1282, Telefax: +49 (0331) 866 1416
    E-Mail: Manfred.Krohe@stk.brandenburg.de

    Erster Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten Donald Tusk in Berlin

    Am 11.Dezember 2007 fand erster Arbeitsbesuch des Ministerpräsidenten Donald Tusk in Berlin statt.

    Donald Tusk und Angela Merkel bekräftigten ihre Entschlossenheit zu einer engeren Zusammenarbeit. Polnischer Ministerpräsident sagte, dass es zwischen Polen und Deutschland keine Tabuthemen geben dürfe. "Wir sind Freunde, und Freunde dürfen nicht miteinander nicht sprechen". Beide Regierungschefs sprachen sich für die Unterstützung des polnisch-deutschen Jugendwerkes aus, besprachen gemeinsame Bildungs- und Wissenschaftsprojekte und kündigten weitere Kontakte zum Thema der Erinnerung der Umsiedlungen an. Man kündigte auch die Konsultationen zum Thema der Ostsee-Pipeline an, eventuell mit der Teilnehme Russlands. Man vereinbarte, dass die polnisch-deutsche Regierungskonsultationen noch in der I Hälfte des Jahres 2008 in Polen stattfinden sollen

    Besuch des Stellvertretenden Ministerpräsidenten Waldemar Pawlak in Deutschland

    Am 11. Dezember 2007 r. besuchte der polnische Stellvertretende Ministerpräsident, der Wirtschaftsminister Waldemar Pawlak Deutschland .

    Während des Aufenthalts in Berlin traf Waldemar Pawlak mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die ausgewählten wirtschaftlichen Themen in der bilateralen Beziehungen und wichtige Fragen der europäischen Energiepolitik . Danach nahm W. Pawlak an der Konferenz der Bertelsmann Stiftung zum Thema: "From Red Tape to a Better Regulation Strategy" teil

     

     

    Besuch des Außenministers Radosław Sikorski in Deutschland

    Am 6. Dezember 2007 besuchte der Außenminister Radosław Sikorski Deutschland.

    Während des Aufenthalts in Berlin traf R. Sikorski mit dem deutschen Vizekanzler und Außenminister F.-W. Steinmeier zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die internationalen Themen, europäische Integration, transatlantische und deutsch-polnische Beziehungen. Beide Minister betonten, dass sie ein neues Kapitel in gegenseitigen Beziehungen aufschlagen wollen. Sie kündigten auch an, dass in den nächsten Monaten die deutsch-polnische Regierungskonsultationen stattfinden.

     

    Georg Dehio Kulturpreis 2007 vergeben

    Der vom Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam vergebene Georg Dehio-Kulturpreis 2007 geht an den lettischen Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. Imants Lancmanis und an die Redaktion des Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG mit seinem Chefredakteur Basil Kerski. Der Preis wurde am 5. Dezember 2007 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Berlin übergeben.

    Der vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien dotierte Georg Dehio-Preis zeichnet Persönlichkeiten und Initiativen aus, die sich in vorbildlicher Weise mit den Traditionen und Interferenzen deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa auseinander setzen.




    Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Jörg Haspel sprach Dr.h.c. Imants Lancmanis den Hauptpreis (12.000 €) zu. Imants Lancmanis hat sich seit Jahrzehnten in der Erforschung und Erhaltung des deutsch-baltischen Erbes in Lettland bleibende und große Verdienste erworben. Sein Name ist dabei untrennbar mit der wissenschaftlichen Erforschung und glanzvollen Wiederherstellung des Schlosses Rundāle/Ruhenthal der kurländischen Herzöge verbunden. Als Nestor der Kunsthistoriker und Museumsexperten in Lettland hat er entscheidenden Anteil daran, dass die historisch bedeutende deutsch-baltische Kulturlandschaft heute wieder ein lebendiger Teil der kulturellen Überlieferung in Lettland ist.

    Der Ehrenpreis (8.000 €) geht an die Redaktion des Deutsch-Polnischen Magazins DIALOG und dessen Chefredakteur Basil Kerski. Die zweisprachig erscheinende Zeitschrift informiert seit 1987 fundiert und kritisch über Politik, Kultur und Geschichte im deutsch-polnischen Verhältnis und leistet damit in beiden Ländern einen wichtigen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung.

    Zusammensetzung der Jury

    • Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh, Generaldirektor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
    • Sibylle Dreher, Präsidentin des Frauenverbandes im BdV e.V., Berlin
    • Dr. Gerhard Gnauck, Korrespondent der Welt in Warschau
    • Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator, Landesdenkmalamt Berlin
    • Prof. Dr. Csaba Gy. Kiss, Eötvös-Loránd-Universität Budapest
    • Dr. Andreas Lawaty, Direktor des Nordost-Instituts, Lüneburg
    • Dr. Beate Störtkuhl, Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Oldenburg

    Inoffizieller Besuch des polnischen Stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Innere Angelegenheiten und Verwaltung Grzegorz Schetyna in Deutschland

    Am 1.12.2007 war der polnische Stellvertretende Ministerpräsident und Minister für Innere Angelegenheiten und Verwaltung Grzegorz Schetyna in Deutschland. Auf Einladung des Bundesministers des Inneren, Herrn Wolfgang Schäuble nahm er an einem informellen Treffen der Innenminister der Gruppe G-6 teil. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Kampf mit dem internationalen Terrorismus.

    Viadrina-Preis für die „Kopernikus Gruppe"



    Am 30. November 2007 fand im Senatssaal der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) eine Feierstunde zur Verleihung des Viadrina-Preises 2007 an die deutsch-polnische "Kopernikus Gruppe" statt. Die Laudatio hielt die Präsidentin der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und Regierungskoordinatorin für die deutsch-polnischen Beziehungen, Prof. Dr. Gesine Schwan.

    Die "Kopernikus-Gruppe" ist der Inbegriff einer durchdachten und nachhaltigen Arbeit auf dem Gebiet der deutsch-polnischen Verständigung, die zugleich pluralistisch arbeitet, weder einer Regierung noch einer Partei nahe steht und aus einer kontinuierlichen Zusammenarbeit regelmäßig sachkundige Publikationen zu deutsch-polnischen Themen herausgibt. Sie wird in Deutschland durch den Direktor des Deutschen Polen-Institutes in Darmstadt Dieter Bingen koordiniert. Auf polnischer Seite ist der Koordinator Kazimierz Wóycicki (Szczecin). Weitere bekannte Mitglieder sind u.a. Adam Krzemiński, Jürgen Vietig und Włodzimierz Borodziej.

    Mit dem Preisgeld von 5.000 EUR soll ein von der Gruppe selbst benanntes Projekt gefördert werden.

     

    Offizieller Besuch des Marschalls des Senats der Republik Polen Bogdan Borusewicz in Deutschland

    Auf Einladung des Präsidenten des Bundesrates, Herrn Ole von Beust fand am 29-30 November 2007 der offizielle Besuch des Marschalls des Senats der Republik Polen Bogdan Borusewicz in Deutschland statt. B. Borusewicz führte die Gespräche mit dem Präsidenten des Bundesrates, mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages und dem Außenminister, traf mit den Auslandspolen zusammen und nahm an der Diskussion zum Thema "18 Jahre nach dem Mauerfall - Die Rolle der polnischen und deutschen Bürgerbewegungen bei der Überwindung der Teilung Europas" teil.

    Während des Aufenthalts in Berlin der Marschall des Senats sprach mit dem Präsidenten des Bundesrates, Herrn Ole von Beust, mit dem Präsidenten des Deutschen Bundestages, Herrn Dr. Norbert Lammert, mit dem Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, mit dem Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg, Herrn Matthias Platzeck, mit dem Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Herrn Dr. Harald Ringstorff und mit dem Vorsitzenden der Deutsch-Polnischen Parlamentariergruppe im Deutschen Bundestag, Herrn Markus Meckel. B. Borusewicz nahm an der Plenarsitzung des Bundesrates teil, verehrte die Opfer der Berliner Mauer und traf mit den Auslandspolen zusammen. Der Marschall des Senats fuhr auch nach Potsdam, wo er mit den Abgeordneten des Landtages Brandenburg zum Thema "Verwaltungsstrukturen und Aufgabenverteilung zwischen Bund, Ländern, Kreisen und Kommunen des Landes Brandenburg" diskutierte.

     

     

    Stipendien für Sommersemester 2008 an der Schule des Polnischen Rechts
     

    Zum sechsten Mal vergibt der DAAD zwanzig Vollstipendien zur Teilnahme an der Schule des Polnischen Rechts. Diese wird in deutscher Sprache im Sommersemester 2008 an der Juristischen Fakultät der Universität Krakau stattfinden.

    Dieses Lehrprogramm richtet sich an alle interessierten, deutschsprachigen Juristen. Begleitend finden ein Polnisch Intensiv-Sprachkurs und landeskundliche Vorträge statt.

    Hierfür stellt der DAAD zwanzig Vollstipendien zur Verfügung, welche Lebenshaltungskosten, Reisekosten und die Kursgebühren umfassen. Das Fach-Programm steht jedoch grundsätzlich allen interessierten Juristen - auch ohne DAAD-Stipendium - offen.

    Nähre Informationen unter: www.sdpr.eu.com

    Einheit zur Koordination der Schulen des Ausländischen Rechts
    Fakultät für Rechts- und Verwaltungswissenschaften der Jagiellonen Universität
    ul. Bracka 12
    31-005 Kraków
    Tel.: +48 692 449 447
    Fax: +48 12 / 4220908
    E-Mail:
    Polnische.Rechtsschule@cicero.law.uj.edu.pl


     Treffen des Polnischen Botschafters, Dr. Marek Prawda mit MdB und Berichterstatter der CDU/ CSU-Bundestagsfraktion für Polen und Zentralasien, Karl-Georg Wellmann und CDU-Mitgliedern aus seinem Wahlkreis, 28.11.2007 r.



    Der Botschafter stellte die Entwicklung der politischen Situation in Polen nach der Wende dar. Dabei betonte er, dass die Transformation in Polen sehr schnell vorangetrieben wurde, wodurch mehrere Prozesse in Bereichen der Politik, Wirtschaft und des gesellschaftlichen Lebens beschleunigt wurden. Polen holten die Prozesse nach, an denen sie in der Zeit des Sozialismus nicht beteiligt werden konnten. Infolge dieser schnellen Transformation wurden viele Probleme nur angedeutet und viele Debatten nur unzureichend durchgeführt. Daher melden sich Politiker und wollen die ungelösten und „vergessenen" Probleme lösen. Die polnische Öffentlichkeit erwartet es auch von ihnen.

    Der Botschafter schilderte auch die Situation in der Außenpolitik. Polen gehört der EU und will als ihr gleichberechtigtes Mitglied seine Interessen vertreten. Alte und neue EU-Mitglieder müssen lernen, mit dieser neuen Situation umzugehen, aufeinander zu hören und voneinander zu lernen.

    Der Abgeordnete Wellmann ergänzte die Aussagen des Botschafters und erklärte die Mechanismen der polnischen Politik und der deutsch-polnischen Beziehungen. Er betonte dabei die Rolle Deutschlands. Er wies darauf hin, dass die Deutschen auch  versuchen sollen, die Interessen Polens und seine Lage zu verstehen.

    Danach wurde die Fragenrunde geöffnet. Die Fragen betrafen u. a. die letzten Wahlen in Polen, Verhältnis mit Russland, deutsch-polnische Konsultationen, Rolle Polen in der EU sowie Landwirtschaft und Umwelt.

    An dem Treffen nahmen ca. 30 Personen teil. Der Botschafter bot den Gästen Hilfe bei Organisation einer Studienreise in Polen.

     

    Das Treffen der Innenminister aus Polen und Deutschland im Zusammenhang mit der Erweiterung des Schengenraumes



    Am 22. November 2007 hat Innenminister Grzegorz Schetyna am ersten seit seinem Amtsantritt internationalen Treffen in Heringsdorf teilgenommen, während dessen er u.a. mit dem Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble gesprochen hat. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Fragen der geplanten Erweiterung des Schengenraumes.

    Grzegorz Schetyna und Wolfgang Schäuble waren darin einig, dass Polen auf den Wegfall der Grenzkontrollen gut vorbereitet ist. In diesem Zusammenhang haben sie betont, dass mit der Umstellung von stationären Grenzkontrollen auf eine mobile Grenzüberwachung kein Verlust an Sicherheit in Deutschland zu erwarten sein wird. Beide Minister versicherten auch, dass bisherige Zusammenarbeit der polnischen und deutschen Behörden fortgesetzt wird. Der Bereich beiderseits der Grenze wird verstärkt zum Handlungsfeld gemeinsamer Maßnahmen, wie zum Beispiel gemeinsamer Streifen und Fahndungseinsätze. In Świecko wird eine gemeinsame Dienststelle eingerichtet, wo Beamte aller zuständigen polnischen und deutschen Sicherheitsbehörden unter einem Dach eng zusammen arbeiten werden. Grzegorz Schetyna hat betont, dass sich Polen seiner besonderen Verantwortung an den zukünftigen Schengenaußengrenzen bewusst ist und  mit großem Einsatz und hoher grenzpolizeilicher Kompetenz seinen Beitrag zum Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union leisten wird. 

    Mariusz Muszyński abberufen 

    Am 21.11.2007 hat der polnische Aussenminister Radosław Sikorski Herrn Mariusz Muszyński von seinem Postan als Beauftragten des polnischen Ministers für Auswärtige Angelegenheiten für die Deutsch-Polnische Zusammenarbeit abberufen

    Preis für Maximilian-Kolbe-Werk vom Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie



    Am 18.11.2007 nahm der polnische Botschafter, Dr. Marek Prawda an einer Feier anlässlich der Übergabe des Preises - „Gegen Vergessen - Für Demokratie" des gleichnamigen Vereines an Maximilian-Kolbe-Werk teil. Zur Feierstunde hielt der Botschafter eine Laudatio zur Ehre des ausgezeichneten Hilfewerkes. Der Laudator erinnerte an den Gründer des Werkes, Alfons Erb und seine Tochter, Elisabeth Erb und unterstrich besondere Verdienste des Maimilian-Kolbe-Werkes für die deutsch-polnische Versöhnung. Nach dem offiziellen Teil der Feierlichkeiten sprach er mit Vertretern des Vereines Gegen Vergessen - Für Demokratie, dessen Vorsitzender Herr Dr. Joachim Gauck ist sowie mit dem Vorsitzenden des ausgezeichneten Maximilian-Kolbe-Werkes, Dr. Friedrich Kronenberg und Vertretern der Organisation.

    Das Werk wurde auf private gesellschaftliche Initiative gegründet und unterstützt seit 33 Jahren die ehemaligen Häftlinge der KZ-Lager aus Polen und anderen mittelosteuropäischen Staaten. Das Werk leistet materielle und moralische Unterstützung.

    Der Preis wurde zum dritten Mal vergeben. Der erste Preisträger war Bundespräsident Johannes Rau, der sich stets mit Nachdruck gegen Geschichtsvergessenheit und für Demokratie eingesetzt hat.

    Im vorigen Jahr wurde die Rockgruppe „Die Prinzen" für ihr Engagement im Kampf gegen Intoleranz und Rechtsradikalismus ausgezeichnet.

    Weitere Informationen können Sie auf den Internetseiten der beiden Organisationen finden.

    http://www.maximilian-kolbe-werk.de/
    http://www.gegen-vergessen.de/

    Bohdan Osadczuk erhält den Jerzy-Giedroyć-Preis

    Professor Bohdan Osadczuk, ukrainischer Publizist, Journalist und Sowjetologe, ist der diesjährige Laureat des Jerzy-Giedroyć-Preises, der seit dem Jahre 2001 von der Tageszeitung „Rzeczpospolita" für die Verdienste

    um die polnische Staatsraison verliehen wird.
    An der feierlichen Verleihung im Warschauer Königschloss nahm der Staatspräsident Lech Kaczyński teil. Der Preisträger, Professor an der Freien Universität Berlin, wird für einen der größten Fürsprecher der polnisch-ukrainischen Versöhnung und Zusammenarbeit gehalten. Im Jahre 2001 erhielt er von dem damaligen Präsidenten Aleksander Kwaśniewski die höchste Auszeichnung der Republik Polen - den Orden des Weißen Adlers. 

    Die Eröffnung des Honorarkonsulates in Frankfurt am Main

    Am 16. November 2007 wurde in Frankfurt am Main das Honorarkonsulat der Republik Polen eröffnet. Für das Ehrenamt des Honorarkonsuls wurde Klaus Sturmfels, Rechtsanwalt und Notar nominiert. Herr Sturmfels engagiert sich seit Jahren für die Städtepartnerschaft zwischen Frankfurt am Main und Kraków.

    In den Feierlichkeiten zur Eröffnung des Konsulates nahm der Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Marek Prawda, teil. Dabei erfolgte das symbolische Durchschneiden eines Bandes durch den Botschafter, den Honorarkonsul, sowie die Vertreter der Regierung von Frankfurt am Main und Bundesland Hessen und des konsularischen Korps.

    Erreichbarkeiten des Honorarkonsulates sind unserer Internetseite - „Konsularinformationen" zu entnehmen.

    Internationales Symposium „Strategien der Geschichtspolitik in Europa seit 1989, Deutschland, Frankreich und Polen im internationalen Vergleich"

    Vom 8. bis 10. November 2007 findet ein internationales Symposium „Strategien der Geschichtspolitik in Europa seit 1989 Deutschland, Frankreich und Polen im internationalen Vergleich"  im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums in Berlin statt. Es wird von dem Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften, dem Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas an der Universität Leipzig, dem Frankreich-Zentrum und dem Osteuropa-Institut an der Freien Universität Berlin, mit freundlicher Unterstützung der Botschaft der Republik Polen in Berlin, der Französischen Botschaft in Deutschland und des Deutschen Historischen Museums in Berlin veranstaltet. 

    Das Symposium setzt sich zum Ziel sowohl das Phänomen der „Geschichtspolitik" theoretisch zu erörtern als auch dessen charakteristische Merkmale in Frankreich, Deutschland und Polen nach 1989 zu beschreiben. Als Auftakt des Symposiums ist eine Diskussion der bedeutenden Gestalter der Geschichtspolitik in Deutschland, Frankreich und Polen vorgesehen, die die aktuellen Strategien der Geschichtspolitik und die daraus resultierenden Probleme darstellen soll.

    Als Referenten werden herausragende Spezialisten für diese Problematik aus Deutschland, Frankreich und Polen eingeladen. Die Vorträge werden nach Möglichkeit auf eine vergleichende Perspektive der drei Länder ausgerichtet.  

    Mehr Informationen: http://www.cbh.pan.pl/

     

     

    23. INTERNATIONALES KURZFILMFESTIVAL INTERFILM BERLIN 2007

    Vom 6.-11. November 2007 findet in Berlin die 23. Ausgabe des Internationalen Kurzfilmfestivals Berlin statt. Aus den fast 4000 Einreichungen wurden ca. 450 Kurzfilme aus 88 Ländern gewählt, die die aktuellen Entwicklungen der internationalen Kulturfilmszene vorstellen. In sechs Wettbewerbskategorien und rund 40 weiteren Spezialprogrammen werden Kurzfilme narrativer wie experimenteller Art, Animationen, Music Clips, Kinderfilme und Dokumentationen gezeigt...

    Zu Berlins zweitgrößtem Filmfestival werden auch in diesem Jahr wieder über 16.000 Besucher erwartet. Die Jurys der verschiedenen Wettbewerbe werden Sach- und Geldpreise im Wert von insgesamt 40.000 € vergeben.

    Die Besucher von interfilm können rund 450 Filme sehen und zahlreiche Events an folgenden Veranstaltungsorten Babylon Berlin:Mitte - Hackesche Höfe Filmtheater - Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz - Roter Salon in der Volksbühne - Club 103 in Berlin-Kreuzberg besuchen.

    FILME AUS POLEN:

    "13 lat i 10 Miesięcy" ("13 Years and 10 Months")

    Regie: Jenifer Malmqvist
    Polen, 2006
    Länge : 09´00 min
    Sprache : Polish, Russian
    UT : English

    „Die 13-jährige Anastazja hat Mukoviszidose. Vermutlich wird sie nicht einmal 30 Jahre alt, doch das hält sie nicht davon ab, jeden Moment ihres Lebens zu genießen.".

    Der Film wird in folgenden Programmen gezeigt :

    Passionen
    am 10.11.2007 um 18:00 h, Hackesche Höfe Filmtheater Kino 2
    am 09.11.2007 um 20:00 h, Hackesche Höfe Filmtheater Kino 2

    ***

    „Pierwszy dzień" („The First Day")

    Regie: Marcin Sauter
    Polen, 2007
    Länge : 20´00 min
    Sprache : Russian
    UT : Polish, English

    „Über eine der wichtigsten Phasen im Leben jedes Einzelnen: das Erwachsenwerden."

    Der Film wird in folgenden Programmen gezeigt :

    From Work to Work
    am 09.11.2007 um 18:00 h, Hackesche Höfe Filmtheater Kino 2
    am 08.11.2007 um 20:00 h, Hackesche Höfe Filmtheater Kino 2

    ***

    „Alter Ego"

    Regie: Kuba Gryglicki
    Polen, 2007
    Länge : 07´00 min
    Sprache : no dialogue
    UT : no subtitles

    „Ein alternder Hofnarr entdeckt sein Spiegelbild neu."

    Der Film wird in folgenden Programmen gezeigt :

    Digital Delusion
    am 09.11.2007 um 19:30 h, Babylon Berlin:Mitte Saal 2
    am 08.11.2007 um 23:00 h, Babylon Berlin:Mitte Saal 1

    Mehr unter: http://www.interfilm.de/

     

    Die Filmwelt kommt nach Cottbus

     

    Am Dienstag, dem 7. November hat Matthias Platzeck, Ministerpräsident des Landes Brandenburg und Schirmherr des FilmFestival Cottbus, den 17. Festivaljahrgang eröffnet. Zu den zahlreichen Ehrengästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft zählten als Vertreter der beiden Hauptförderer des Festivals Petra Maria Müller und Kirsten Niehuus, Geschäftsführerinnen von Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH sowie Frank Szymanski, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus. Die feierliche Eröffnung fand um 19 Uhr im Großen Haus des Staatstheater Cottbus statt.

    Insgesamt haben annähernd 500 Fachbesucher aus 30 Ländern ihr Kommen angekündigt, was auf ein anhaltend starkes Interesse am FilmFestival Cottbus und dem Ost-West-Koproduktionsmarkt "Connecting Cottbus" verweist. So viele Filmemacher wie nie zuvor stellen ihre aktuellen Arbeiten auf dem Festival persönlich vor. Dazu gehören im Wettbewerb Spielfilm Ernest Abdyschaparow (Kirgistan), Kristijan Milic (Kroatien), Wera Storoschewa (Russland), János Szász (Ungarn), Iglika Trifonowa (Bulgarien) und Aleko Tsabadze (Georgien), sowie der Kameramann Tomek Bajerski (Polen) und der Darsteller Jan Budar (Tschechien), der dem Publikum bereits aus dem Film SEX IN BRNO (2004 in Cottbus) bekannt ist. Im Wettbewerb Kurzspielfilm werden unter anderem die Regisseure Gregor Bozic (Slowenien), Denes Nagy (Ungarn), Iwan Wladimirow (Bulgarien) und Jan Wagner (Polen) sowie der Drehbuchautor Aktan Arym Kubat (Kirgistan) Rede und Antwort stehen. Mit mehr als 40 Gästen ist die Fokus-Region "after YU" besonders zahlreich vertreten: unter anderem der in Bosnien und Herzegowina geborene Drehbuchautor Edin Hinrichs-Hadzimahovic, aus Kroatien der Regisseur Ognijen Svilicic sowie der Drehbuchautor Ante Tomic, aus Mazedonien die Regisseurin Teona Mitevska, aus Serbien die Regisseure Srdan Golubovic und Ivan Zivkovic, die Produzentin Jelena Mitrovic sowie der Schauspieler Kenedi Hasani. In der Retrospektive "Neue Heimat Brandenburg" werden unter anderem Neshe Demir, Andreas Kleinert, Volker Koepp und Ann Kristin Reyels ihre Filme vorstellen. Zur Präsentation MARIA AM WASSER wird neben dem Regisseur Thomas Wendrich auch der Filmkomponist Kai-Uwe Kohlschmidt, Mitglied der Cottbuser Kultband Sandow, erwartet. Mit der Preisverleihung am Samstag, 10. November, um 19 Uhr in der Stadthalle Cottbus, auf der wiederum Ministerpräsident Matthias Platzeck sprechen wird, schließt das Festival nach fünf ereignissreichen Tagen mit einem weiteren Glanzlicht. Zum Abschlussfilm, dem im heutigen Berlin angesiedelten Debüt WIR SAGEN DU! SCHATZ., haben Regisseur Marc Meyer und Produzent Faysal Omer sowie  die Hauptdarsteller Samuel Finzi, Nina Kronjäger, Margot Nagel und Harald Warmbrunn ihr Kommen angekündigt. Auf dem Festival werden Preise im Gesamtwert von 64.000 Euro vergeben, womit sich das Preisvolumen im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht hat. Zur Internationalen Festivaljury gehören in diesem Jahr Hans Hodel, Präsident von Interfilm aus der Schweiz, aus Slowenien Dunja Klemenc, Koproduzentin des Oscar-preisgekrönten Films NO MAN'S LAND, die Schauspielerin Henriette Müller, derzeit in PRINZESSIN von Birgit Großkopf in den Kinos zu sehen, Oleg Novkovic, Regisseur des Cottbuser Hauptpreisträgers 2006 MORGEN IN DER FRÜH aus Serbien, sowie aus Frankreich Serge Sobczynski, Sektionsleiter bei den Filmfestspielen Cannes. Auch die 120 Fachbesucher des zum 9. Mal stattfindenden "Connecting Cottbus", dem Ost-West-Koproduktionsmarkt im Rahmen des FilmFestival Cottbus, erwartet ein spannendes Programm, darunter die Präsentation von 13 mittel- und osteuropäischen Spielfilmideen auf der Suche nach internationalen Koproduzenten. Die Entstehung von zwei vielversprechenden Filmprojekten wird Thema der Case Study sein: zum einen DELTA vom ungarischen Regisseur Kornel Mundruczo, zum anderen DAU von Ilya Chrschanowskij.  Die Regisseure sowie die Produzenten Artjom Wasilijew, Viktoria Petrany und die deutsch-französischen Koproduzenten Susanne Marian und Philippe Bober werden anwesend sein. Neben Ademir Kenovic, Refresh Production, Danijel Hocevar, Emotionfilm, Pavel Strnad, Negativ s.r.o., Andreas Eicher von der Box! Film, oder Philipp Kreuzer, Bavaria Film, haben zahlreiche weitere führende Branchenvertreter aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa ihr Kommen angekündigt.

    Alle Filme, alle Zeiten, alle Informationen unter www.filmfestivalcottbus.de, bzw. www.connecting-cottbus.de

    Vortrag des polnischen Botschafters, Dr. Marek Prawda zum Thema: „Polen und Deutschland im erweiterten Europa", 30.10.2007

    Auf die Einladung des Bundes der Deutschen Industrie (BDI) hielt der polnischen Botschafter einen Vortrag unter dem Titel „Polen und Deutsche im erweiterten Europa". Der Auftritt fand im Rahmen eines geschlossenen dreitägigen Seminars für die Vertreter der Wirtschaft statt. Es wurden die Fragen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Rahmen der Europäischen Union und der wirtschaftlichen Entwicklung nach den Wahlen thematisiert. An dem Vortrag nahmen ca. 40 Vertreter unterschiedlicher Wirtschaftszweige teil.

    Teilnahme des polnischen Botschafters, Dr. Marek Prawda an einer Diskussionsrunde zur wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Schloss Genshagen, 30.10.2007

    Auf Einladung des Premierministers von Brandenburg, Matthias Platzeck fand im Schloss Genshagen, im Rahmen zyklischer Treffen für die Vertreter der brandenburgischen Wirtschaft, eine Diskussionsrunde statt. Einen Vortrag zum Thema: „Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und der Wojewodschaft Niederschlesien" hielt der brandenburgische Wirtschaftsminister, Ulrich Junghanns. Dariusz Kowalczyk, Vertreter des Marschallamtes aus Wrocław stellte die Vorbereitungen Niederschlesiens zum Euro 2012 vor. Nach den Vorträgen fand eine Diskussion statt, an der der polnische Botschafter teilnahm.

     

    20-jähriges Jubiläum des deutsch-polnischen Magazins DIALOG, 29.10.2007 
     

    Das deutsch-polnische Magazin DIALOG feierte am 29. Oktober 2007 sein 20-jähriges Jubiläum. An der Veranstaltung in der Werkstatt der Kulturen nahm der polnische Botschafter, Dr. Marek Prawda teil. In seiner Rede betonte er die Verdienste des Magazins und seine Bedeutung für die Erweiterung der deutsch-polnischen Beziehungen. Frau Angelika Schwall-Düren, SPD-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Bundesverbandes der Deutsch-Polnischen Gesellschaften; Marcus Meckel, SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der deutsch-polnischen Parlamentariergruppe sowie prof. Hermann Schäfer, stellv. Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien  unterstrichen, dass das Magazin zum positiven Klima in deutsch-polnischen Beziehungen und zur Überwindung der Klischees beigetragen hat. Wenn es den DIALOG nicht gäbe, müsste man es „erfinden", betonten die prominenten Gäste.

    Die Redakteure bedankten sich bei allen langjährigen Mitarbeitern von DIALOG.

    Offiziellen Teil wurden die Gäste zur Besichtigung der zu diesem Anlass vorbereiteten Ausstellung eingeladen. Zum Schluss trat die polnische Gruppe Masala Sound System auf, die Musik aus aller Welt spielt und sich in die Kampagne „Musik gegen Rassismus" engagiert 

     

    Neues Dokumentationszentrum der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen eröffnet

    Am 28.10.2007 wurde ein neues Dokumentationszentrum in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen eröffnet, das an die Schicksale der dort ermordeten Häftlinge und Kriegsgefangenen erinnert. An der feierlichen Einweihung durch den Kulturstaatsminister Bernd Neumann, den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff und den Vorsitzenden der Internationalen Expertenkommission Henry Friedlander nahmen rund 700 geladene Gäste aus dem In- und Ausland teil, unter ihnen zahlreiche Überlebende des Lagers und Vertreter von Opfergruppen.

    Kulturstaatsminister Neumann dankte ihnen ausdrücklich für ihr Kommen. "Sie sind die lebendige Stimme der Erinnerung, die uns zur steten Wachsamkeit mahnt." Neumann bezeichnete das Gedenken an den Holocaust und die Verbrechen der nationalsozialistischen Terrorherrschaft als eine nationale Aufgabe. Die feierlichen Grußworte an die Gäste richteten außerdem Präsident der Stiftung Niedersachsen,  Dr. Dietrich Hoppenstedt, Generalsekretär des Zentralrates der Juden in Deutschland, Stephan J. Kramer, sowie President  of the Commonwealth Jewish Council, Lord Greville Janner.

    Die Gedenkstätte Bergen-Belsen leiste Vorbildliches für die Aufarbeitung der NS-Zeit und Museumspädagogik, sagte Neumann weiter. Der Bund fördert seit 2000 Projekte im Rahmen der Neukonzeption der Gedenkstätte Bergen-Belsen gemeinsam mit dem Land Niedersachsen und anderen Förderern. Bisher wurden hierfür Projektmittel in Höhe von etwa 13,5 Millionen Euro bewilligt. Davon entfallen auf den Neubau des Dokumentationszentrums 6,25 Millionen. Die andere Hälfte der Baukosten von bisher insgesamt 12,5 Millionen trägt das Land Niedersachsen.
     

    Im Anschluss an die Einweihung legte der Staatsminister für die Bundesrepublik Deutschland einen Kranz für die Opfer des Lagers nieder. An der stillen Kranzniederlegung an der Inschriftenwand der Gedenkstätte nahm auch der Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Marek Prawda und der Leiter des Generalkonsulats der RP in Hamburg Konsul Wojciech Paczkowski teil.  

    Die Ausstellung im neu errichteten Dokumentationszentrum erzählt zum ersten Mal umfassend die Geschichte Bergen-Belsens, das ein Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager und das größte deutsche Camp ("Displaced Persons Camp") für überlebende Juden war. 52.000 KZ-Häftlinge kamen hier durch Hunger und Krankheiten ums Leben.In der neuen Dauerausstellung kommen erstmals viele Überlebende des KZs in Ton- oder Bilddokumenten zu Wort. Historische Zeugnisse lassen die individuellen Schicksale der Opfer anschaulich werden, Texte und Bilder vermitteln den politisch-historischen Kontext. Erläuterungen zur Topographie des Lagers geben wichtige Informationen über den historischen Ort der Geschehnisse.

    Einen besonderen Platz in der Ausstellung nimmt die Präsentation einer polnischen Gefangenengruppe im KZ Bergen-Belsen, darunter Informationen über den Aufenthalt der Warschauer Aufständischen, die nach der Niederlage des Warschauer Aufstandes nach Deutschland deportiert wurden. Gezeigt werden auch einmalige Fotographien, die im KZ Bergen-Belsen von einem polnischen Häftling gemacht wurden.


    Nützliche Links:

    Gedenkstätte Bergen-Belsen DE EN FR

    Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten  DE

    Zur Geschichte des Lagers DE

    Forschungsstipendien des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt

    Das Deutsche Polen-Institut Darmstadt ist ein Zentrum für Forschung und Information über Polen und die deutsch-polnischen Beziehungen im europäischen Kontext. Die Spezialbibliothek des Instituts zählt mehr als 52.000 Bände. Ihre Erwerbsschwerpunkte sind:

    • polnische Belletristik im Original und in deutscher Übersetzung
    • deutsche Belletristik in polnischer Übersetzung
    • deutsch-polnische Beziehungen (Geschichte, Politik, Gesellschaft, Kultur u.a.)
    • polnische Kultur, Geschichte, Politik, Wirtschaft u.a.
    • deutsche Fachzeitschriften zu den Erwerbsschwerpunkten
    • polnische Fach- und Kulturzeitschriften

    An die Bibliothek angegliedert ist ein umfangreiches Archiv mit folgenden Bestandteilen:

    • Pressearchiv (Schwerpunkt: deutsch-polnische Beziehungen, polnische Innen- und Außenpolitik)
    • Autorenarchiv (Materialien zu polnischen Schriftstellern)
    • Video- und Audioarchiv
    • Dokumentation Polen-Information (Pressearchiv 1970-2000)
    • Übersetzernachlässe

    Das Deutsche Polen-Institut schreibt für das Jahr 2008

    v i e r   F o r s c h u n g s s t i p e n d i e n

    für eine Dauer von jeweils vier bis sechs Wochen aus. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2007.

    Zielsetzung der Förderung

    Mit der Vergabe von Stipendien werden wissenschaftliche Vorhaben aus dem Aufgabenbereich gefördert, der vom Deutschen Polen-Institut vertreten wird. Die Stipendien sollen den wissenschaftlichen Nachwuchs insbesondere aus Polen und Deutschland in die Lage versetzen, die reichhaltigen Bestände in den Sammlungen des Deutschen Polen-Instituts für ihre Forschungsarbeiten auszuwerten. Dabei sollen sich möglichst jeweils ein polnischer und ein deutscher Stipendiat gleichzeitig in Darmstadt aufhalten. Bewerbungen aus dritten Ländern sind ebenfalls möglich.

    Höhe des Stipendiums

    Die Höhe des Stipendiums beträgt 1500 Euro (1100 Euro für besonders qualifizierte StudentInnen während der Vorbereitung ihrer Abschlussarbeit) für eine Mindestaufenthaltsdauer von vier Wochen. Aus diesen Mitteln sind sämtliche Nebenkosten zu tragen (Reisekosten, Unterbringung, Versicherungen).

    Voraussetzungen für die Bewerbung

    Die wissenschaftliche Qualifikation der Stipendienbewerberin/des Stipendienbewerbers wird auf der Grundlage der einzureichenden Bewerbungsunterlagen geprüft. Förderungsberechtigt sind bevorzugt Graduierte, Doktorandinnen und Doktoranden sowie promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, im Ausnahmefall auch fortgeschrittene Studierende, die mit einer Forschungsaufgabe beschäftigt sind. Sie müssen in der Regel im Arbeitsbereich des Instituts bzw. in den Sammelschwerpunkten der Bibliothek bereits wissenschaftliche Leistungen erbracht haben. Die Bewerberin/der Bewerber muss über ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen und diese bei Bedarf schriftlich nachweisen.

    Verpflichtungen der Stipendiaten
    Die Annahme eines Stipendiums bedeutet für die Stipendiatin/den Stipendiaten die Residenzpflicht in Darmstadt. Nach Ablauf des Stipendiums ist ein Ergebnis- und Erfahrungsbericht einzureichen. Außerdem wird erwartet, dass die Bewerberin/der Bewerber während des Aufenthalts das wissenschaftliche Vorhaben in einem Werkstattgespräch vorstellt.

    Verpflichtungen des Deutschen Polen-Instituts

    Über die finanziellen Leistungen hinaus sorgt das Deutsche Polen-Institut für einen Arbeitsplatz in der Institutsbibliothek und berät die Stipendiatin/den Stipendiaten auch bei anderen organisatorischen Fragen, insbesondere bei der Regelung der Wohnungsfrage. Das Deutsche Polen-Institut stellt im Rahmen der Möglichkeiten einen wissenschaftlichen Mitarbeiter zur wissenschaftlichen Betreuung zur Verfügung.

    Bewerbungsunterlagen

    Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, auf dem Postweg folgende Unterlagen mit dem Stichwort „Forschungsstipendium" in doppelter Ausfertigung beim Deutschen Polen-Institut einzureichen:

    • Ausgefülltes Formblatt (zu finden unter folgender Internetadresse: http://www.deutsches-polen-institut.de/Service/Stipendien/index.php)
    • Lebenslauf
    • Kurze Projektskizze (2-4 Seiten)
    • Ein bis zwei Gutachten zum Projekt
    • Zeugniskopien
    • Publikationsliste (sofern vorhanden)

    Gründe für die Vergabe oder Ablehnung werden nicht mitgeteilt. Ein Rechtsanspruch auf Gewährung eines Stipendiums besteht nicht. Bewerbungsunterlagen werden nur auf besonderen Wunsch zurückgeschickt.

    Deutsches Polen-Institut
    „Forschungsstipendium"
    Mathildenhöhweg 2
    D-64287 Darmstadt

    Weitere Informationen und Download des Bewerbungsformulars:

    http://www.deutsches-polen-institut.de/Service/Stipendien/index.php


    Ansprechpartner: Dr. Peter Oliver Loew, Tel.: +49 (6151) 420217, loew@dpi-da.de

    Offizielles Wahlergebnis in Polen

    Wahlberechtigte - 30 615 471. Wahlbeteiligung: 16 495 045 (53, 88%). Ungültige Stimmen 335.532 (2,04%).

    Verteilung der Mandate im Sejm (Unterkammer):
    PO (Bürgerplattform) - 209 Sitze = 6 701 010 Stimmen (41,51%)
    PiS (Recht und Gerechtigkeit) - 166 Sitze = 5 183 477 Stimmen (32,11%)
    LiD - (Bündnis Linke und Demokraten) - 53 Sitze = 2 122 981 Stimmen (13,15%)
    PSL- (Polnische Bauernpartei) - 31 Sitze = 1 437 638 Stmmen (8,91%)
    Mniejszość Niemiecka (Deutsche Minderheit) - 1 Sitz = 32 462 Stimmen (0,20%)

    Insgesamt: 460 Mandate

    Im Senat (Oberkammer) gewann die Bürgerplattform (PO) 60 Sitze, Recht und Gerechtigkeit (PiS) 39. Ein Sitz fiel dem unabhängigen Kandidaten Włodzimierz Cimoszewicz zu.

    Insgesamt: 100 Mandate
     

    Sejm: m e h r . . . (EN)

    Senat: m e h r . . . (EN)

     

    SEJM (Unterkammer):

    Platforma Obywatelska (Bürgerplattform - PO), 209 Abgeordnete

    1. Arkit Tadeusz
    2. Arndt Paweł
    3. Augustyn Urszula
    4. Aziewicz Tadeusz
    5. Biernacki Marek
    6. Biernat Andrzej
    7. Bojko Bogdan
    8. Brejza Krzysztof
    9. Brodniak Roman
    10. Brzezinka Jacek
    11. Bublewicz Beata
    12. Budnik Jerzy
    13. Bukiewicz Bożenna
    14. Buła Andrzej
    15. Butryn Renata
    16. Cebula Marek
    17. Chlebowski Zbigniew
    18. Chmielewski Stanisław
    19. Chwierut Janusz
    20. Cichoń Janusz
    21. Cieślik Leszek
    22. Czechyra Czesław
    23. Czerwiński Andrzej
    24. Czucha Zdzisław
    25. Czuma Andrzej
    26. Dąbrowska Alicja
    27. Dolniak Grzegorz
    28. Drozd Ewa
    29. Dunin Artur
    30. Durka Zenon
    31. Dzięcioł Janusz
    32. Dzikowski Waldy
    33. Fabisiak Joanna
    34. Fedorowicz Jerzy
    35. Fiedler Arkady
    36. Gadowski Krzysztof
    37. Gałażewski Andrzej
    38. Gawłowski Stanisław
    39. Gąsior-Marek Magdalena
    40. Gibała Łukasz
    41. Gierada Artur
    42. Głogowski Tomasz
    43. Gowin Jarosław
    44. Grabarczyk Cezary
    45. Grad Aleksander
    46. Grad Mariusz
    47. Graś Paweł
    48. Grupiński Rafał
    49. Grzegorek Krzysztof
    50. Gut-Mostowy Andrzej
    51. Guzowska Iwona
    52. Halicki Andrzej
    53. Hanajczyk Agnieszka
    54. Hibner Jolanta
    55. Huskowski Stanisław
    56. Jarmuziewicz Tadeusz
    57. Jaros Michał
    58. Jarosław Wałęsa
    59. Jazłowiecka Danuta
    60. Kania Andrzej
    61. Karpiniuk Sebastian
    62. Karpiński Grzegorz
    63. Karpiński Włodzimierz
    64. Katulski Jarosław
    65. Kaźmierczak Jan
    66. Kidawa-Błońska Małgorzata
    67. Klim Józef
    68. Kochan Magdalena
    69. Kochan Witold
    70. Komorowski Bronisław
    71. Konwiński Zbigniew
    72. Kopacz Ewa
    73. Kopaczewska Domicela
    74. Kopeć Tadeusz
    75. Korzeniowski Leszek
    76. Kosecki Roman
    77. Kozaczyński Jacek
    78. Kozdroń Jerzy
    79. Kozłowska - Rajewicz Agnieszka
    80. Koźlakiewicz Mirosław
    81. Krupa Adam
    82. Krupa Jacek
    83. Krząkała Marek
    84. Kula Włodzimierz
    85. Kulas Jan
    86. Kulesza Tomasz
    87. Kuriata Jan
    88. Kutz Kazimierz
    89. Lamczyk Stanisław
    90. Lenz Tomasz
    91. Leszczyna Izabela
    92. Lipiński Dariusz
    93. Lisek Krzysztof
    94. Litwiński Arkadiusz
    95. Łoś Andrzej
    96. Łukacijewska Elżbieta
    97. Małecka-Libera Beata
    98. Marcinkiewicz Michał
    99. Matusik - Lipiec Katarzyna
    100. Mężydło Antoni
    101. Mikulicz Janusz
    102. Miodowicz Konstanty
    103. Miron Sycz
    104. Mirosław Drzewiecki
    105. Młyńczak Aldona
    106. Mroczek Czesław
    107. Mrzygłocka Izabela Katarzyna
    108. Mucha Joanna
    109. Musiał Jan
    110. Naguszewski Taduesz
    111. Namyślak Witold
    112. Neumann Sławomir
    113. Niesiołowski Stefan
    114. Nitras Sławomir
    115. Nowak Sławomir
    116. Nowak Tomasz
    117. Nowakowski Andrzej
    118. Nykiel Mirosława
    119. Okła-Drewnowicz Marzena
    120. Olechowska Alicja
    121. Olejniczak Danuta
    122. Olszewski Paweł
    123. Orzechowski Andrzej
    124. Orzechowski Maciej
    125. Oświęcimski Konstanty
    126. Pacelt Zbigniew
    127. Pahl Witold
    128. Palikot Janusz
    129. Piechota Sławomir
    130. Pierzchała Elżbieta
    131. Pietraszewska Danuta
    132. Pięta Jarosław
    133. Piotrowska Teresa
    134. Pitera Julia
    135. Plocke Kazimierz
    136. Plura Marek
    137. Preiss Sławomir
    138. Raba Norbert
    139. Raczkowski Damian
    140. Radziszewska Elżbieta
    141. Raniewicz Grzegorz
    142. Raś Ireneusz
    143. Ross Tadeusz
    144. Roszak Grzegorz
    145. Rozpondek Halina
    146. Rutnicki Jakub
    147. Rybicki Arkadiusz
    148. Rybicki Sławomir
    149. Rynasiewicz Zbigniew
    150. Ryszka Andrzej
    151. Rzymełka Jan
    152. Saługa Wojciech
    153. Schetyna Grzegorz
    154. Sekuła Mirosław
    155. Siedlaczek Henryk
    156. Sikorski Radosław
    157. Sitarz Witold
    158. Skorupa Aleksander
    159. Skowrońska Krystyna
    160. Skrzydlewska Jaonna
    161. Sławiak Bożena
    162. Smirnow Andrzej
    163. Smolarz Tomasz
    164. Staroń Lidia
    165. Stuligrosz Michał
    166. Suski Paweł
    167. Szczerba Michał
    168. Szejnfeld Adam
    169. Sztolcman Grzegorz
    170. Szulc Jakub
    171. Szumilas Krystyna
    172. Szydłowska Bożena
    173. Śledzińska-Katarasińska Iwona
    174. Tomaka Jan
    175. Tomański Piotr
    176. Tomaszak - Zesiuk Irena
    177. Tomczyk Cezary
    178. Tomczykiewicz Tomasz
    179. Tusk Donald
    180. Tusk Łukasz
    181. Tyszkiewicz Krzysztof
    182. Tyszkiewicz Robert
    183. Urban Cezary
    184. Urbaniak Jarosław
    185. van der Coghen Piotr
    186. Waśko Piotr
    187. Węgrzyn Robert
    188. Wielichowska Monika
    189. Wilk Wojciech
    190. Witkowski Radosław
    191. Wojnarowski Norbert
    192. Wojtkowski Marek
    193. Wolak Ewa
    194. Wójcik Marek
    195. Wykręt Adam
    196. Zacharewicz Jacek
    197. Zakrzewska Jadwiga
    198. Zaremba Renata
    199. Zawadzki Ryszard
    200. Zawiła Marcin
    201. Zdanowska Hanna
    202. Zdrojewski Bogdan
    203. Zielińska-Głębocka Anna
    204. Zieliński Marek
    205. Ziemniak Wojciech
    206. Ziętek Jerzy
    207. Żalek Jacek
    208. Żmijan Stanisław
    209. Żyliński Adam


    Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit - PiS), 166 Abgeordnete

    1. Abramowicz Adam
    2. Adamczyk Andrzej
    3. Andzel Waldemar
    4. Anna Zalewska
    5. Arent Iwona
    6. Ast Marek
    7. Babalski Zbigniew
    8. Babinetz Piotr
    9. Bartuś Barbara
    10. Bąk Dariusz
    11. Beata Szydło
    12. Bętkowski Andrzej
    13. Błaszczak Mariusz
    14. Błądek Antoni
    15. Bogucki Jacek
    16. Brudziński Jaochim
    17. Bury Jan
    18. Chłopek Aleksander
    19. Chmielowiec Zbigniew
    20. Cybulski Piotr
    21. Cymański Tadeusz
    22. Czarnecki Witold
    23. Czartoryski Arkadiusz
    24. Czesak Edward
    25. Ćwierz Andrzej
    26. Dąbkowska-Cichocka Lena
    27. Dera Andrzej
    28. Dolata Zbigniew
    29. Dorn Ludwik
    30. Drab Marzenna
    31. Dudziński Tomasz
    32. Dziedziczak Jan
    33. Falfus Jacek
    34. Gawęda Adam
    35. Gęsicka Grażyna
    36. Gilowska Zyta
    37. Girzyński Zbigniew
    38. Giżyński Szymon
    39. Golba Mieczysław
    40. Goliński Marian
    41. Gołojuch Kazimierz
    42. Gosiewski Jerzy
    43. Gosiewski Przemysław
    44. Górski Artur
    45. Górski Tomasz
    46. Grabicka Krystyna
    47. Gwiazdowski Kazimierz
    48. Hoc Czesław
    49. Hofman Adam
    50. Jackiewicz Dawid
    51. Jagiełło Jarosław
    52. Jakubiak Elżbieta
    53. Janczyk Wiesław
    54. Janik Grzegorz
    55. Jasiński Wojciech
    56. Jurgiel Krzysztof
    57. Kaczanowski Dariusz
    58. Kaczyński Jarosław
    59. Kamiński Mariusz
    60. Karasiewicz Lucjan
    61. Karski Karol
    62. Kempa Beata
    63. Kloc Izabela
    64. Kluzik-Rostkowska Joanna
    65. Kłosowski Sławomir
    66. Kołakowski Lech
    67. Kołakowski Robert
    68. Komołowski Longin
    69. Kowal Paweł
    70. Kowalczyk Henryk
    71. Kowalski Bogusław
    72. Kozak Zbigniew
    73. Kraczkowski Piotr
    74. Krasulski Leonard
    75. Kruk Elżbieta
    76. Krzywicki Piotr
    77. Kuchciński Marek
    78. Kurski Jacek
    79. Kwitek Marek
    80. Latos Tomasz
    81. Lipiec Krzysztof
    82. Lipiński Adam
    83. Łatas Marek
    84. Machałek Marzena
    85. Maciejewski Krzysztof
    86. Macierewicz Antoni
    87. Malik Ewa
    88. Marianowska Barbara
    89. Masłowska Gabriela
    90. Masłowska Mirosława
    91. Materna Jerzy
    92. Matuszewski Marek
    93. Matuszny Kazimierz
    94. Mazurek Beata
    95. Michałkiewicz Krzysztof
    96. Mojzesowicz Wojciech
    97. Moskal Kazimierz
    98. Mularczyk Arkadiusz
    99. Natalli-Świat Aleksandra
    100. Nowak Maria
    101. Ołdakowski Jan
    102. Opioła Marek
    103. Osuch Jacek
    104. Ożóg Stanisław
    105. Paluch Anna
    106. Piecha Bolesław
    107. Pięta Stanisław
    108. Pilch Jacek
    109. Płażyński Maciej
    110. Polaczek Jerzy
    111. Polak Marek
    112. Polak Piotr
    113. Poncyliusz Paweł
    114. Popiołek Krzysztof
    115. Putra Krzysztof
    116. Rafalska Elżbieta
    117. Religa Jan
    118. Religa Zbigniew
    119. Rębek Jerzy
    120. Rogacki Adam
    121. Rojek Józef
    122. Rokita-Arnold Nelli
    123. Rusiecki Jarosław
    124. Sadurska Małgorzata
    125. Seliga Dariusz
    126. Sellin Jarosław
    127. Siarka Edward
    128. Sikora Anna
    129. Sobecka Anna
    130. Sońta Krzysztof
    131. Sośnierz Andrzej
    132. Sprawka Lech
    133. Stanke Piotr
    134. Stawiarski Jarosław
    135. Suski Marek
    136. Szarama Wojciech
    137. Szczygło Aleksander
    138. Szczypińska Jolanta
    139. Szlachta Andrzej
    140. Szwed Stanisław
    141. Szyszko Jan
    142. Tchórzewski Krzysztof
    143. Telus Robert
    144. Terlecki Ryszard
    145. Tobiszowski Grzegorz
    146. Tomczak Jacek
    147. Ujazdowski Kazimierz Michał
    148. Walkowiak Andrzej
    149. Wargocka Teresa
    150. Wassermann Zbigniew
    151. Wiązowski Waldemar
    152. Wiśniewska Jadwiga
    153. Witek Elżbieta
    154. Wojtkiewicz Michał
    155. Woźniak Tadeusz
    156. Wrona Waldemar
    157. Wróbel Marzena
    158. Zając Stanisław
    159. Zalewski Paweł
    160. Zawiślak Sławomir
    161. Zbonikowski Łukasz
    162. Zieliński Jarosław
    163. Ziobro Zbigniew
    164. Zuba Maria
    165. Żaczek Jarosław
    166. Żukowski Wojciech


    Lewica i Demokraci (Bündnis Linke und Demokraten - LiD), 53 Abgeordnete

    1. Ajchler Romuald
    2. Aleksandrzak Leszek
    3. Arłukowicz Bartosz
    4. Balicki Marek
    5. Bańkowska Anna
    6. Błochowiak Anita
    7. Borowski Marek
    8. Celiński Andrzej
    9. Czykwin Eugeniusz
    10. Filar Marian
    11. Garbowski Tomasz
    12. Gintowt-Dziewałtowski Witold
    13. Gołębiewski Henryk
    14. Iwiński Tadeusz
    15. Janowska Zdzisława
    16. Jaruga-Nowacka Izabela
    17. Kalisz Ryszard
    18. Kamiński Tomasz
    19. Klepacz Witold
    20. Kochanowski Jan
    21. Kopyciński Sławomir
    22. Kotkowska Bożena
    23. Krasoń Janusz
    24. Lis Bogdan
    25. Łybacka Krystyna
    26. Martyniuk Wacław
    27. Matuszczak Zbigniew
    28. Matwiejuk Jarosław
    29. Matyjaszczyk Krzysztof
    30. Milcarz Henryk
    31. Motowidło Tadeusz
    32. Napieralski Grzegorz
    33. Ostrowski Artur
    34. Pisalski Grzegorz
    35. Pomajda Wojciech
    36. Prządka Stanisława
    37. Rydzoń Stanisław
    38. Senyszyn Joanna
    39. Sierakowska Izabella
    40. Stec Stanisław
    41. Streker-Dembińska Elżbieta
    42. Szczepański Wiesław
    43. Szmajdziński Jerzy
    44. Szymanek-Deresz Jolanta
    45. Tomaszewski Tomasz
    46. Wenderlich Jerzy
    47. Widacki Jan
    48. Wikiński Marek
    49. Wojciech Olejniczak
    50. Wontor Bogusław
    51. Wziątek Stanisław
    52. Zbrzyzny Ryszard
    53. Zemke Janusz


    Polskie Stronnictwo Ludowe (Polnische Bauernpartei - PSL), 31 Abgeordnete

    1. Bury Jan
    2. Deptuła Leszek
    3. Dutka Bronisław
    4. Edward Wojtas
    5. Grzeszczak Eugeniusz
    6. Grzyb Andrzej
    7. Kalemba Stanisław
    8. Kalinowski Jarosław
    9. Kamiński Jan
    10. Kasprzak Mieczysław
    11. Kierzkowska Ewa
    12. Kłopotek Eugeniusz
    13. Krzyśków Adam
    14. Łopata Jan
    15. Łuczak Mieczysław
    16. Maliszewski Mirosław
    17. Olas Stanisław
    18. Pałys Andrzej
    19. Pawlak Mirosław
    20. Pawlak Waldemar
    21. Piechociński Janusz
    22. Racki Józef
    23. Rakoczy Stanisław
    24. Sawicki Marek
    25. Sławecki Tadeusz
    26. Stefaniuk Franciszek
    27. Struzik Adam
    28. Witaszczyk Stanisław 29. Woda Wiesław
    30. Zych Józef
    31. Żelichowski Stanisław


    Deutsche Minderheit, 1 Sitz

    1. Galla Ryszard



     

    SENAT (Oberkammer):



    Platforma Obywatelska (Bürgerplattform - PO), 60 Senatoren

    1. Abgarowicz Łukasz
    2. Adamczak Małgorzata
    3. Augustyn Mieczysław
    4. Bergier Józef
    5. Bisztyga Stanisław
    6. Bochenek Krystyna
    7. Borusewicz Bogdan Michał
    8. Borys-Damięcka Barbara
    9. Duda Jarosław
    10. Głowski Piotr Krzysztof
    11. Gorczyca Stanisław Andrzej
    12. Górecki Ryszard Józef
    13. Grubski Maciej Tomasz
    14. Gruszczyński Piotr Andrzej
    15. Grzyb Andrzej Stefan
    16. Iwan Stanisław Antoni
    17. Jurcewicz Stanisław
    18. Kieres Leon
    19. Kleina Kazimierz Mariusz
    20. Klimowicz Paweł
    21. Knosala Ryszard
    22. Konopka Marek
    23. Kowalski Sławomir
    24. Kwiatkowski Krzysztof
    25. Ludwiczuk Roman Edward
    26. Meres Zbigniew Henryk
    27. Misiak Tomasz Wojciech
    28. Misiołek Andrzej
    29. Motyczka Antoni Andrzej
    30. Muchacki Rafał Klemens
    31. Niewiarowski Ireneusz
    32. Okła Michał
    33. Olech Jan
    34. Owczarek Andrzej
    35. Pańczyk - Pozdziej Maria
    36. Pawłowicz Zbigniew Michał
    37. Person Andrzej
    38. Piechniczek Antoni Krzysztof
    39. Piesiewicz Krzysztof Marek
    40. Rachoń Janusz Włodzimierz
    41. Rocki Marek Dariusz
    42. Rotnicka Jadwiga
    43. Rulewski Jan
    44. Sepioł Janusz
    45. Sidorowicz Władysław
    46. Smulewicz Eryk Stanisław
    47. Swakoń Jacek
    48. Szaleniec Zbigniew Marian
    49. Szewiński Andrzej
    50. Sztark Grażyna Anna
    51. Trzciński Marek
    52. Wach Piotr
    53. Witczak Mariusz Sebastian
    54. Wittbrodt Edmund Kazimierz
    55. Wojtczak Michał
    56. Woźniak Henryk Maciej
    57. Wyrowiński Jan
    58. Zaremba Krzysztof Piotr
    59. Zienatarski Piotr Benedykt
    60. Ziółkowski Marek
     

    Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit - PiS), 39 Senatoren

    1. Andrzejewski Piotr Łukasz
    2. Arciszewska-Mielewczyk Dorota Irvina
    3. Banaś Grzegorz Piotr
    4. Bender Ryszard Janusz
    5. Błaszczyk Przemysław Jacek
    6. Chróścikowski Jerzy Mieczysław
    7. Cichoń Zbigniew Jan
    8. Cichosz Lucjan
    9. Czelej Grzegorz
    10. Dajczak Władysław
    11. Dobkowski Wiesław Józef
    12. Dobrzyński Jan
    13. Fetlińska Janina
    14. Gogacz Stanisław
    15. Górski Henryk
    16. Gruszka Tadeusz Jerzy
    17. Idczak Witold Lech
    18. Jaworski Kazimierz
    19. Kaleta Piotr Marek
    20. Karczewski Stanisław
    21. Klima Maciej
    22. Kogut Stanisław
    23. Korfanty Bronisław Jan
    24. Krajczy Norbert Jan
    25. Kraska Waldemar Jerzy
    26. Majkowski Krzysztof
    27. Massalski Adam
    28. Mazurkiewicz Andrzej Tadeusz
    29. Ortyl Władysław Zenon
    30. Paszkowski Bohdan Józef
    31. Piotrowicz Stanisław
    32. Pupa Zdzisław Stanisław
    33. Romaszewski Zbigniew
    34. Ryszka Czesław Wincenty
    35. Sadowski Sławomir
    36. Skorupa Tadeusz Wojciech
    37. Skurkiewicz Wojciech
    38. Wiatr Kazimierz Adam
    39. Wojciechowski Grzegorz Michał

    Unabhängiger Senator:

    1. Cimoszewicz Włodzimierz 

    Vortrag des polnischen Botschafters, Dr. Marek Prawda in der Evangelischen Akademie Berlin (EAB) zur aktuellen politischen Situation in Polen, 24.10.2007

    Auf die Einladung der Evangelischen Kirche in Deutschland hielt der Botschafter, Dr. Marek Prawda einen Vortrag zur politischen Situation in Polen und zu deutsch-polnischen Beziehungen. Der Inhalt konzentrierte sich auf die gegenwärtigen Entwicklungen in Polen, das Wahlergebnis und das deutsch-polnische Verhältnis nach den Wahlen. Nach dem Vortrag fand eine Diskussionsrunde statt. Die Fragen betrafen auch die Entwicklung der Beziehungen unter der künftigen Regierung. Das Publikum setzte sich aus Bundestagsabgeordneten, Wirtschafts- und Kirchenvertretern sowie Partnern der EKD zusammen. Es kamen insgesamt 100 Gäste.  

     Treffen des polnischen Botschafters, Dr. Marek Prawda mit ZDF-Journalisten in Mainz am 23.10.2007
     

    Auf Einladung von ZDF hielt sich der Botschafter, Dr. Marek Prawda in Mainz auf, wo er sich mit der ZDF-Leitung und Journalisten aus verschiedenen Redaktionen traf. Er beantwortete ihre Fragen zur aktuellen politischen Situation in Polen und diskutierte über die deutsch-polnischen Beziehungen

    Polnische Wahlen in Deutschland

    An den Parlamentswahlen in Polen haben auch die in Deutschland lebenden Polen teilgenommen. Am 21. Oktober 2007 in den Wahllokalen in Berlin, Hamburg, Leipzig, Kőln, Műnchen und Stuttgart haben űber 14.000 polnische Staatsbűrger ihre Stimme abgegeben. Die Mehrheit (űber 62 %) hat sich fűr Bűrgerplattform (PO) entschieden. Weitere Plätze haben - mit 25% - Recht und Gerechtigkeit (PiS) und Bűndnis Linke und Demokraten (LiD) - mit 8,8 % - eingenommen.

    Wahlbeteiligung:

    Berlin:           3.245
    Köln:             4.532
    Hamburg       2.548
    München:      2.760
    Stuttgart:       1.230
    Leipzig:            318

    Insgesamt: 14.453 Personen

    Ergebnisse:

     

    Städte

     

    PO (Bürgerplattform)

    in %%

    PIS (Recht und Gerechtigkeit)

    in %%

    LiD (Bündnis Linke und Demokraten)

    in %%

    Berlin

    66,26

    17,66

    10,6

    Hamburg

    63,22

    23,50

    8,83

    Leipzig

    56,28

    16,35

    9,74

    Köln

    60,52

    26,83

    9,13

    München

    59,6

    28,7

    7,1

    Stuttgart

    61,0

    28,4

    8,4

    Chopin - Duda-Gracz & Olejniczak in Berlin

    Am 22.10.2007 fand im Atrium der Deutschen Bank in Berlin die multimediale Veranstaltung „Chopin - Duda-Gracz & Olejniczak" statt. Sie gehörte einer Reihe, deren weitere Stationen in Deutschland Aachen, Hamburg, München und Leipzig sind. Die Schirmherrschaft über dieses interdisziplinäre Projekt übernahm der Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland Herr Dr. Marek Prawda. Der Veranstalter und Kurator des Projektes in Deutschland ist Frau Dorota Kabiesz (Berlin) und in Polen Stiftung „CONSPERO" aus Kraków. Das Projekt wird finanziert aus Mitteln des Ministers für Kultur und Nationalerbe der Republik Polen und gefördert aus Mitteln der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit. Der große Genie Fryderyk Chopin wird verehrt von zwei hervorragenden zeitgenössischen Künstlern aus Polen: Kunstmaler Jerzy Duda-Gracz (einer der berühmtesten Maler der Nachkriegsgeschichte Polens) und Pianist Janusz Olejniczak (einer der bedeutendsten Interpreten der Chopin-Musik, Preisträger des Chopin-Wettbewerbs im Jahre 1970). Jerzy Duda-Gracz (1941 - 2004) hat sich zum Ziel gesetzt, jedes der insgesamt 295 Werke von Chopin mit einem Bild zu illustrieren. So entstand der Chopin-Zyklus mit eben der gleichen Zahl von 295 Bildern. Im Rahmen der Veranstaltung konnten 16 Bilder davon bewundert werden, während der Pianist Janusz Olejniczak, die „gezeigten" Stücke spielte. Am Konzert nahmen ca. 350 Gäste teil, darunter Vertreter des Diplomatischen Corps, der zentralen Staatsverwaltung sowie Frau Prof. Dr. Gesine Schwan, Koordinatorin der Bundesrepublik Deutschland für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit.  

     

    Polnische Woche im JazzRadio

    Die Internationalen Wochen bei Jazzradio 101,9 Berlin genießen stets ein hohes Ansehen, sogar in Diplomaten-, Kultur-, Medien- und Geschäftskreisen.
    Die polnische Woche wird vom 22. bis zum 28. Oktober 2007 stattfinden. Die Organisation wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Polnischen Institut Berlin,
    der Botschaft der Republik Polen, dem Polnischen Fremdenverkehrsamt und dem JazzRadio vorgenommen.

    Während der polnischen Woche wird JazzRadio seine Hörer in den diversen Beiträgen über das alltägliche Leben in Polen, die Kultur, den internationalen Tourismus, die wirtschaftliche Entwicklung informieren. Ebenso interessant scheint auch die sorgfältige Auswahl der polnischen Jazzmusik querdurch alle Gattungen, wie es sich im JazzRadio gehört, zu sein.

    Ein essentieller Part der Woche wird das Quiz sein "Polen eine Versuchung", d.h. jeden Tag wird den Hörern eine Frage in der Prime-Time gestellt, bis Mittwoch der folgenden Woche können die Antworten eingesendet werden. Am Ende der Woche werden die Gewinner bekannt gemacht. Es gibt 3 attraktive Hauptpreise zu gewinnen, dh. Aufenthalte östlich der Oder (open ticket) jeweils für zwei Personen. Lassen Sie sich überraschen! Es sei denn ein Besuch in Polens Hauptstadt Warschau oder ein entspanntes Wochenende in einem der SPA-Zentren, nur 2,5 Stunden Autofahrt von Berlin und 35 Km von der deutsch-polnischen Grenze entfernt.
    Die Preise des Gewinnspiels wurden gestiftet von:

     uh  kund Sheraton Warsaw Hotel

     

    Am 23.10.2007 findet in der Lounge des Hotel Ellington, Nürnbergerstr. 50-55, Berlin-Charlottenburg, das Konzert der polnischen Jazzsängerin Maria Helmin mit ihrer Band, Maria Helmin Quintett, statt. Es geht um 20 Uhr los, und der Eintritt ist frei.

    Maria Helmin singt in diversen Projekten und ihre Stimme konnte bereits im Rundfunk-, Fernseh- und Filmbereich in verschiedenen Produktionen gehört werden. Das "Maria Helmin Quintett" besteht aus hochkarätigen Musikern, die sich im wahrsten Sinne des Wortes gefunden haben, und Maria Helmin mit gefühlvollen aber auch explosiven musikalischen Momenten genau das richtige Fundament für ihre einzigartige Stimme geben.

    Besuchen Sie auch die Homepage von Jazzradio: www.jazzradio.net


    23.10.2007, Dienstag
    20.00 Uhr


    Maria Helmin Quintett

    Maria Helmin singt in diversen Projekten und ihre Stimme konnte bereits im Rundfunk-, Fernseh- und Filmbereich in verschiedenen Produktionen gehört werden. Das "Maria Helmin Quintett" besteht aus hochkarätigen Musikern, die sich im wahrsten Sinne des Wortes gefunden haben, und Maria Helmin mit gefühlvollen aber auch explosiven musikalischen Momenten genau das richtige Fundament für ihre einzigartige Stimme geben.


    Das Maria Helmin Quintett wurde im Jahr 2005 erstmalig von der polnischen Sängerin Maria Helmin ins Leben gerufen. Nach diversen Konzerten in Berlin und Warschau und mehreren Besetzungswechseln fand dieses hochkarätige Jazzquintett Anfang 2007 neu zusammen und begeisterte durch musikalische Reisen quer durch alle Facetten der aktuellen Jazzmusik, ohne dabei die eigene Note zu verlieren. Von gefühlvollen Balladen über mitreissende Grooves bis zu avantgardistischen freien Improvisationen bewahrt die Band immer ihren eigenen Sound, der von Maria Helmins einzigartiger Stimme geprägt ist. Mit Markus Büchel an Klavier und Keyboards und Enrico Antico an der Gitarre hat Maria Helmin zwei hervorragende Solisten an ihrer Seite, die gleichzeitig aber auch zurückhaltend ihre Stimme begleiten und unterstützen. Boris Löbsack am Bass und Philipp Schmitt am Schlagzeug liefern für sie genau das richtige Fundament und treiben mit ungeheurer Kraft die Musik in ungeahnte Höhen. Das Maria Helmin Quintett bietet seinen Hörerinnen und Hörern mit Eigen- und Fremdkompositionen ein musikalisches Erlebnis, dass in Erinnerung bleibt.

    Maria Helmin wurde 1978 in Bydgoszcz (Polen) geboren. Aufgewachsen in einem musikalisch geprägten Elternhaus, fing sie bereits mit sechs Jahren an, erste Erfahrungen in einem Kirchenchor in Punkto Gesang sowie auch instrumental an der Violine zu sammeln. Ihr privates Studium der Violine mündete unter anderem in einem Auftritt in der "Filharmonia Pomorska". Im Alter von zehn Jahren zog Maria Helmin mit ihrer Familie nach Aachen. Neben ihrer schulischen Ausbildung fand sie die Zeit, ihr gesangliches Talent in mehreren Musicals mit Auftritten in verschiedenen Städten unter Beweis zu stellen und konnte mit ihrer Stimme in einer Rockband einen Wettbewerb gewinnen. Mit 21 Jahren nahm Maria Helmin das Studium der Jazz- und Popularmusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin auf. Während ihres Studiums sammelte sie weitere Erfahrung im Landes- und Bundesjugendjazzorchester. Des weiteren wirkte sie in einem Chor im Rahmen eines Konzertes von Wynton Marsalis in der Berliner Philharmonie mit, und konnte erste Tournee Erfahrungen in der Hip-Hop Gruppe "DenyO" machen. Neben verschiedenen Ensembles sang sie auch im Vocal Ensemble "Nightingales" des "Swing Dance Orchestra" von Andrej Hermlin. Nach der Geburt ihrer Tochter im März 2006, hat sie ihr Studium noch im selben Jahr sehr erfolgreich abgeschlossen und ihre langjährige Tätigkeit als Gesangslehrerin wieder aufgenommen. Maria Helmin singt in diversen Projekten und ihre Stimme konnte bereits im Rundfunk-, Fernseh- und Filmbereich in verschiedenen Produktionen gehört werden. Das "Maria Helmin Quintett" besteht aus hochkarätigen Musikern, die sich im wahrsten Sinne des Wortes gefunden haben, und Maria Helmin mit gefühlvollen aber auch explosiven musikalischen Momenten genau das richtige Fundament für ihre einzigartige Stimme geben.

    Ort: Lounge des Hotel Ellington, Nürnbergerstr. 50-55, 10789 Berlin

    Eintritt frei.

     

     

     

     Die Eröffnung des Honorarkonsulates in Bremen 



    Am 19. Oktober 2007 wurde in Bremen das Honorarkonsulat der Republik Polen eröffnet. Für das Ehrenamt des Honorarkonsuls wurde Dr. Hans-Dietrich Paschmeyer, Chefarzt i.R. der Roland-Klinik in Bremen nominiert. Dr. Paschmeyer engagiert sich seit Jahren für die Städtepartnerschaft zwischen Bremen und Gdańsk.

    In den Feierlichkeiten zur Eröffnung des Konsulates nahm der Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik, Dr. Marek Prawda, teil. Dabei erfolgte das symbolische Durchschneiden eines Bandes durch den Botschafter, den Honorarkonsul, sowie die Vertreter der Stadtregierung und des konsularischen Korps.

    Erreichbarkeiten des Honorarkonsulates sind unserer Internetseite - "Konsulatinformationen" zu entnehmen.   

    Nobelpreis für einen Wissenschaftler aus Polen

    LEONID HURWICZ, ein aus Polen stammender Wissenschaftler, Absolvent der Universität Warschau, wurde 2007 Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften.

    Die Königliche Akademie der Wissenschaften in Stockholm teilte am 15. Oktober 2007 mit, der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften wurde drei US-amerikanischen Wissenschaftlern: Leonid Hurwicz, Eric S. Maskin und Roger B. Myerson, verliehen. Sie wurden für ihre Arbeiten an einer Theorie ausgezeichnet, die als „Mechanism Design Theory" bezeichnet wird. Unter Zurückgreifen auf mathematische Gleichungen und Algorithmen würden sich mit diesem Verfahren die Funktionsweise der Märkte beurteilen und die wirksamen Marktmechanismen bestimmen lassen. Diese von L. Hurwicz initiierte und von E. Maskin und R. Myerson weiterentwickelte Theorie spiele heute eine wichtige Rolle in zahlreichen Bereichen der Wirtschafts- und politischen Wissenschaften - so die Schwedische Akademie der Wissenschaften zur Begründung ihrer Entscheidung.

    Die von L. Hurwicz eingeleiteten Untersuchungen sind äußerst komplex und beeinflussten unter anderem die Entwicklung der Theorie der mathematischen Programmierung und der Theorie der Spiele sowie der Ökonometrie. Die durch die Königliche Schwedische Akademie der Wissenschaften ausgezeichnete Theorie findet bei Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgebern und -nehmern sowie bei der Strukturierung von Steuer- und Auktionssystemen Anwendung.

    Leonid Hurwicz, emeritierter Professor an der University of Minnesota in Minneapolis, wurde als Sohn polnisch-jüdischer in Warschau gebürtiger Eltern geboren, die einige Monate vor dem Ausbruch der russischen Revolution 1917 kurz in Moskau lebten. Dort kam der künftige Nobelpreisträger am 21. August 1917 zur Welt (daher auch die Falschmeldungen in der westlichen Presse, er sei gebürtiger Russe). Die Zeit zwischen den Weltkriegen verbrachte Hurwicz in der polnischen Hauptstadt, wo er 1938 die Universität Warschau mit dem Magistertitel der Jura absolvierte. 1938-1939 studierte er an der London School of Economics und 1939-1940 am Institut des Hautes Études Internationales in Genf. 1940, als Polen durch Deutsche und Sowjets besetzt war, wanderte er in die USA, wo er das Studium der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Chicago und Harvard fortsetzte. Unter zahlreichen Auszeichnungen besitzt er auch den Ehrendoktortitel der Handelshochschule Warschau (1994) sowie der Northwestern University (USA), der Universität Wuhan (China) und der Universidad Autónoma Barcelona.

    Der mittlerweile 90-jährige Leonid Hurwicz lebt seit 1940 in den Vereinigten Staaten. Seit den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts kehrte er gerne in seine Heimatstadt, Warschau, zurück, wo er unter anderem den Ehrendoktortitel der Handelshochschule verliehen bekam. Hurwicz spricht exzellent Polnisch.

    Prof. L. Hurwicz zeigte sich an der polnischen Transformation der neunziger Jahre sehr interessiert und besuchte mehrmals Warschau. Er hielt Vorträge an der Handelshochschule, bei denen er Themen der Systemtransformation, insbesondere den Übergang von der zentral geplanten zur Marktwirtschaft behandelte. Bei jeder Gelegenheit bringt der Professor seine Liebe zu Warschau zum Ausdruck; vor einigen Jahren recherchierte er fleißig in den Archiven nach einer Vorkriegszeitung mit einem Foto von ihm, das ihn in einem polnischen Kindertheater mitspielend zeigte

    Auftakt-Pressekonferenz zum Deutsch-Polnischen Journalistenpreis


    Am 17. Oktober 2007 nahmen der Botschafter der Republik Polen in Berlin, Dr. Marek Prawda, der Ministerpräsident des Bundeslandes Brandenburg, Matthias Platzeck, und die Koordinatorin für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, Prof. Dr. Gesine Schwan, an einer gemeinsamen Pressekonferenz teil. Die Veranstaltung fand in der Landesvertretung Brandenburg beim Bund in Berlin statt und war einem Pilotprojekt des Deutsch-Polnischen Journalistenpreises gewidmet, der seit 10 Jahren von Marschallen der Grenzwoiwodschaften und Ministerpräsidenten der Grenzländer in drei Kategorien: Presse, Fernsehen und Hörfunk verliehen wird.

    Mit diesem Preis werden Journalisten ausgezeichnet, die auf eine besondere Weise zum Abbau der Klischees und zur Verbreitung des Wissens über Polen und Deutschland beitragen. Seit diesem Jahr konnten zum Jury des Wettbewerbs die Robert-Bosch-Stiftung und die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit gewonnen werden. Die Höhe des zu vergebenen Preises wurde auf 5.000,- Euro erhoben. Dadurch erhofft man sich, den Wert der gründlichen Berichterstattung über beide Länder hervorzuheben.

    Der Botschafter M. Prawda machte auf die Rolle der gründlichen Information in der gegenwärtigen Welt aufmerksam. Seiner Ansicht nach, ist es besonders wichtig, dass bei bestehenden Spannungen in den bilateralen Beziehungen die geschichtlichen Barrieren effizient gebrochen werden und gegenseitige Verschiedenheit geachtet wird. Der Ministerpräsident M. Platzeck sagte, dass die Idee, dem Preis eine höhere Bedeutung zu verleihen im genau richtigen Zeitpunkt kam, in dem beide Länder „einen neuen Anlauf in allen Bereichen" brauchen.

     

    Besuch des polnischen Staatspräsidenten L. Kaczyński in Berlin
     

    Am 12. Oktober 2007 hielt sich der polnische Staatspräsident L. Kaczyński in Berlin auf. Im Rahmen eines eintägigen Arbeitsbesuches traf er die Bundeskanzlerin A. Merkel. Es war bereits sein fünftes Treffen mit Frau Merkel in den letzten zwei Jahren. Die Gespräche betrafen die Bestimmungen des EU-Reformvertrages sowie den bevorstehenden EU-Gipfel in Lissabon und verliefen in einer sehr guten Atmosphäre. Beide Seiten äußerten Hoffnung, dass jegliche Unstimmigkeiten bis zum EU-Gipfel ausgeräumt werden können

    Auszeichnung des Präsidenten der Republik Polen für deutschen Staatsbürger Wilhelm Hosenfeld



    Am 10. Oktober 2007 fand in der Nationaloper in Warschau eine feierliche Veranstaltung statt. Polens Präsident Lech Kaczyński verlieh Auszeichnungen an Personen, die während des Krieges Juden gerettet haben. Unter den ausgezeichneten ist ein deutscher Staatsbürger, Wilhelm Hosenfeld, geb. am 02.05.1895 in Mackenzell, gestorben am 13.08.1952 in einem sowjetischen Lager bei Stalingrad. Es wurde ihm posthum der Orden Polonia Restituta verliehen.

    Wilhelm Hosenfeld rettete während des Krieges Juden und Polen. Zum Kreis der von ihm geretteten Personen gehörte auch der Komponist und Pianist, Władysław Szpilman. Seine Geschichte verfilmte polnischer Regisseur, Roman Polański im Film „Der Pianist". 

     

     

     

     

     

     

     

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