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  • WIRTSCHAFT

  • Deutsch-polnische Investitions- und Handelsbeziehung (Stand Dez. 2017)

     

    Der deutsch-polnische Austausch entwickelte sich im Jahr 2017 hervorragend. Deutschland bleibt unser wichtigster Außenhandelspartner.

     

    Nach vorläufigen Angaben des polnischen Statistikamtes GUS erreichten die polnischen Ausfuhren nach Deutschland im Zeitraum Januar bis September 2017 einen Wert von 41,4 Milliarden Euro und lagen damit um 1,1% höher als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres. Im selben Zeitraum stieg der Import aus der Bundesrepublik um 1,09% auf 34,5 Milliarden Euro. Unser Handelsüberschuss betrug 6,9 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 1 Milliarde Euro gegenüber dem Vorjahr (Januar-September 2016).

     

    Deutschlands Anteil am polnischen Export betrug 27,45% und am Import 23,11%. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes Destatis (2016) steht Polen auf Platz sechs (Import) und Platz acht (Export) der wichtigsten deutschen Handelspartner. Die wichtigsten Exportgüter nach Deutschland waren Maschinen, mechanische Anlagen und elektronische Geräte (8,8 Milliarden Euro).

     

    Nach Angaben der Deutschen Bundesbank belief sich im Jahr 2016 der kumulierte Wert deutscher Direktinvestitionen in Polen auf 28,5 Milliarden Euro. Beispiele sind:

     

    1. Miele investiert 50 Millionen Euro für eine neue Waschmaschinenfabrik in Ksawerów. Bis 2020 soll die Fabrik fertiggestellt werden  und zu Beginn 350 Personen beschäftigen. Über die Jahre soll die Belegschaft auf 1500 Personen ausgebaut werden;

     

    2. Lufthansa und der Münchner Triebwerksbauer MTU wollen ihren gemeinsamen Wartungsstandort in Polen aufbauen. Das Joint Venture mit dem Namen EME Aero soll rund 800 Mitarbeiter beschäftigen. Bis 2020 wollen beide Unternehmen rund 150 Millionen Euro investieren;

     

    3. Mercedes baut ein neues Motorenwerk in Jawor. Die Investition umfasst rund 500 Millionen Euro. Durch das Investment sollen 500 neue Arbeitsplätze entstehen.

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