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  • 6 Mai 2017

    Visegrád 4 und Deutschland – Wirtschaftliche Zusammenarbeit im Interesse der EU-Wettbewerbsfähigkeit

    Die Konferenz, an der die stellvertretenden Wirtschaftsminister der Staaten der Visegrád-Gruppe teilnahmen, wurde von den Botschaften der Visegrád-Staaten und der DIHK organisiert.

     

     

    Am Freitag, den 5. Mai, fand im Haus der Deutschen Industrie- und Handelskammer in Berlin eine Konferenz statt, die dem ökonomischen Potenzial der Visegrád-Gruppe und seiner Bedeutung für die deutsche Wirtschaft gewidmet war. Rund 70 Vertreter der deutschen Wirtschaft, darunter der Chef der Deutsch-Polnischen Industrie- und Handelskammer Michael Kern, sowie der Medien nahmen daran teil.

     

     

    Polen wurde durch den Unterstaatssekretär im Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung Jerzy Kwieciński repräsentiert. In seiner Rede betonte Minister Kwieciński die polnische Verbundenheit mit der EU. Er erinnerte an die positive und für den Beitritt 2004 entscheidende Rolle von Deutschland im Prozess der Heranführung Polens an die Mitgliedschaft in der EU. „Der Beitritt wurde zu einem beiderseitigen Erfolg. Jeder in Polen investierte Euro bringt eine Rendite für die deutsche Industrie von rund 20 Prozent. Polen und allgemeiner die V4-Staaten haben viel mit dem deutschen wirtschaftsstrategischen Modell gemeinsam. Polen misst, ähnlich wie Deutschland, der Digitalisierung und Innovationskraft enorme Bedeutung bei. Polen baut gerade eine Plattform Industrie 4.0 auf. Zwei Drittel der Start-ups entstehen im Industrie- und Energiesektor“, hob Minister Kwieciński hervor.

     

    Während der Konferenz wiesen Teilnehmer darauf hin, dass das Deutschlands Handelsvolumen mit den vier Ländern der Visegrád-Gruppe 50 Prozent höher ist als das mit China. Die Vertreter der DIHK schätzten den Wert der  Exporte in die Visegráder Vier auf 220 Mrd. Euro.

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