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  • NACHRICHTEN

  • 9 Mai 2017

    Am 7. und 8. Mai 2017 fanden in Berlin vom Militärattaché und der Botschaft der Republik Polen veranstaltete Feierlichkeiten anlässlich des 72. Jahrestages der Beendigung des Zweiten Weltkrieges statt. Daran nahmen Botschafter Andrzej Przyłębski und der stellvertretende Verteidigungsminister Michał Dworczyk teil.

    Am 7. Mai wurde in der St. Johannes-Basilika (dem Sitz der Polnischen Katholischen Mission in Berlin) eine heilige Messe für die Opfer des Zweiten Weltkrieges gelesen. Die Messe zelebrierte P. Marek Kędzierski, der Pfarrer der PKM. Für das militärische Ehrengeleit sorgten Soldaten von der Führungsunterstützungsbrigade 15 Sieradz. An der heiligen Messe nahmen Botschafter Andrzej Przyłębski mit seiner Gattin sowie Vertreter des Militärattachés und der Konsularabteilung teil. Zahlreich vertreten war auch die Berliner Polonia.

     

    Am 8. Mai 2017 fand auf dem britischen Soldatenfriedhof die von der Botschaft organisierte zentrale Gedenkfeier statt. Botschafter Przyłębski hielt dabei eine Rede, in der er alle Opfer des Zweiten Weltkrieges würdigte. Insbesondere erinnerte er an die polnischen Opfer, wobei er auf den Umstand hinwies, dass unser Land 1939 einen doppelten militärischen Überfall erlebte und nach 1945 ein Staat mit einem aufgezwungenen kommunistischen System blieb. „Das sollte Bestandteil unserer Bildung und unserer Identität sein: Des Geschehenen zu gedenken und dafür zu sorgen, dass es nicht erneut geschieht. Konflikte können und werden immer wieder entstehen, doch man muss sie im Geist des Kompromisses, im Geist des Dialogs lösen. Die Grausamkeiten dieses Krieges haben das dunkle Gesicht der Menschheit gezeigt, und wir sollten daraus eine Lehre ziehen“, unterstrich Prof. Andrzej Przyłębski.

     

    An der mit einer Kranzniederlegung verbundenen Gedenkfeier nahmen u.a. Michał Dworczyk, Staatssekretär im polnischen Verteidigungsministerium, sowie Vertreter von Bund und Ländern (darunter der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke), des Diplomatischen Korps und der Polonia teil. Für das militärische Ehrengeleit sorgten Soldaten der Führungsunterstützungsbrigade 15 Sieradz. Auf dem Friedhof sind fünf polnische Piloten begraben.

     

    Tego samego dnia w południe przy tablicy upamiętniającej ofiary Generalnego Planu Wschodniego (Generalplan Ost) przy ulicy Kurfürstendamm odbył się happening ku czci ofiar. W ramach uroczystości ze zniczy w kolorach białych i czerwonych ułożony został znak Polski Walczącej.

     

    Am Nachmittag desselben Tages fand an der Gedenktafel für die Opfer des Generalplans Ost am Kurfürstendamm ein Happening zu Ehren der Opfer statt. Im Rahmen der Feier wurde aus Grablichtern in den Farben Weiß und Rot das Zeichen „Kämpfendes Polen“ gestaltet.

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