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  • Polen dienen, Europa gestalten, die Welt verstehen

     

  • BILATERALE ZUSAMMENARBEIT

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    14.9.2012 Heute vor 40 Jahren unterzeichneten und veröffentlichten Polen und die Bundesrepublik Deutschland ein Kommuniqué über die Aufnahme diplomatischer Beziehungen. Möglich geworden war dies durch den am 7. Dezember 1970 abgeschlossenen Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik Polen über die Grundlagen der Normalisierung ihrer gegenseitigen Beziehungen. Zu seiner Unterzeichnung kam es während des Aufenthalts von Willy Brandt, der als erster deutscher Bundeskanzler Polen einen offiziellen Besuch abstattete. Eine symbolische Geste des Kanzlers, der Kniefall vor dem Denkmal für die Helden des Ghettos, wurde dabei zu einem Ereignis von historischer Dimension.

     

    Deutschland ist heute für Polen einer seiner wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Partner. Die Barrieren, die unsere Gesellschaften trennten, sind aus dem Weg geräumt, und es hat sich ein Dialog entwickelt, der alle Bereiche des öffentlichen Lebens umfasst. Die Kontakte zwischen unseren Ländern finden auf der Ebene der Präsidenten, Regierungschefs, Ressortleiter und Parlamente statt. Regelmäßig werden von den meisten Ministerien und Institutionen Arbeitstreffen veranstaltet. Wir setzen uns auch für die Stärkung der politischen und wirtschaftlichen Einheit Europas ein. Diesem Ziel dienen die Zusammenarbeit im Rahmen des Weimarer Dreiecks sowie die Abstimmung von Positionen miteinander und gemeinsame Initiativen in der Europäischen Union.

     

    Am 40. Jahrestag der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Polen und Deutschland hoffen wir auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Nach wie vor werden wir auch die Entwicklung freundschaftlicher Kontakte zwischen unseren Gesellschaften, den Stützpfeilern der deutsch-polnischen Beziehungen, fördern.